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Was ist digitales Marketing?

was ist digitales marketing?

Nachfrager verlagern ihr Leben mehr und mehr in ein digitales Umfeld. Dabei nutzen sie stationäre und mobile Endgeräte. So sind sie in der “digitalen Welt” omnipräsent und immer und überall vernetzt. Auch Anbieter passen sich den veränderten Gegebenheiten an und erneuern ihre Marketingmethoden: Marketing findet heute konsequent und immer auch digital statt. 

Sie finden in unserem Artikel neben einer Definition mögliche Träger, Begriffe und Methoden des digitalen Marketings. Außerdem erklären wir, was digitales Marketing für Ihr Unternehmen erreichen kann und stellen Ihnen die 4 Elemente zur Lead Generierung kurz vor.

Also was ist digitales Marketing?

Digitales Marketing ist jede Form von Marketing, die Ihren potentiellen oder schon bestehenden Kunden durch ein computerbasiertes System oder Hilfsmittel - meist online - erreicht. Grundsätzliche Vorteile des digitalen Marketings sind:

  • Über zahlreiche digitale Kommunikationsinstrumente können Unternehmen heute in vielfältiger Weise mit Nachfragern in Kontakt treten und sie gezielt ansprechen. 
  • Die Digitalisierung hat zu einem stürmischen Anstieg von neuen Datenquellen geführt, 
  • was auch neue Rahmenbedingungen und erweiterte Möglichkeiten für die Analyse von Marketingmaßnahmen ermöglicht hat. 
  • Zudem werden im Vergleich zu Offline-Maßnahmen weitaus weniger Transaktionskosten auf Nachfrager- und Anbieterseite festgestellt (wie Such- und Informationskosten durch Suchmaschinen wie z.B. Google, oder Kaufabwicklungs-Kosten durch digitale Zahlungssysteme wie z.B. PayPal) 

Träger für digitales Marketing

Das digitale Marketing umfasst eine große Bandbreite an Methoden und materiellen Elementen. Einige übliche Methoden als auch Materialien bzw. Träger haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Ihre eigene Website
  • Ein Unternehmens-Blog mit regelmäßigen Blog-Beiträgen
  • Selbst erstellte E-Books und Whitepaper
  • Video- oder Audio-Inhalte, wie How-tos, Webinare, ...
  • Ansprechende Infografiken
  • Online-Broschüren 
  • Interaktive Tools wie Grafiken, Maps, Quizze oder Spiele
  • Social-Media-Kanäle (Twitter, Facebook, LinkedIn, Instagram etc.)
  • Online-Berichterstattung mittels PR, in sozialen Netzwerken oder Rezensionen

Für welche Elemente Sie sich entscheiden hängt natürlich von der Art und Ausrichtung Ihrer Wunschkunden - Ihrer Buyer Personas - ab. Wen wollen Sie erreichen, wo und auf welche Weise?

An die letzte Frage schließen sich in alphabetischer Reihenfolge Begriffe und Methoden des digitalen Marketings an, mittels derer Sie Ihr digitales Marketing gestalten, verbessern oder verbreiten können.

Begriffe und Methoden im digitalen Marketing

Content Marketing

Das Content Marketing widmet sich der Planung, Erstellung und Verbreitung von Inhalten, der für Ihre Zielgruppe einen Mehrwert darstellt und Sie selbst zum Problemlöser macht. Darüber hinaus können Sie mit einer Content Strategie Ihre SEO Optimierung begünstigen. 

E-Mail Marketing

Das E-Mail Marketing beschreibt das Versenden von digitalen Nachrichten, mit denen Sie den Kundenkontakt aufbauen oder stärken können. Und auch wenn immer wieder zu lesen ist, dass E-Mail-Marketing tot ist, dann stimmt das nicht. Das Gegenteil ist der Fall. E-Mail-Marketing wird auch heute noch häufig verwendet, um Personen auf die Website des Unternehmens zu leiten und um beispielsweise Werbung für Inhalte und Veranstaltungen zu machen. 

Inbound Marketing, Vertrieb und Service

Inbound bezeichnet eine übergreifende Unternehmensstrategie, die sowohl Marketing, als auch Vertrieb und Kundenservice umfasst. Inbound nutzt konsequent die Informationen und Inhalte, die Sie online bereitstellen, um potentielle Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, Ihre Leser anzusprechen, sie zu Leads zu konvertieren, Geschäfte mit ihnen abzuschließen und sie zu begeistern. 

Marketing-Automatisierung

Hierbei handelt es sich um eine Software zur Vereinfachung Ihrer Marketing-Aktivitäten. Wiederkehrende Aufgaben wie das Versenden von E-Mails oder das Posten in sozialen Medien können, wie der Name schon sagt, mit der Software automatisiert werden. Mit Marketing-Automatisierung können Sie aber auch ganze Workflows wie beispielsweise einander aufbauende E-Mails versenden, die durch bestimmte Aktionen des Leads ausgelöst werden. 

Mobile Marketing

Das Marketing über Mobilgeräte bezeichnet alle Vorgänge, die Ihre digitalen Anzeigen, Websites, Bilder für Mobilgeräte optimieren. Verwenden Sie ein für Mobilgeräte optimiertes oder sogenanntes responsive Design, um auf mobilen Geräten eine perfekte Benutzerfreundlichkeit zu erreichen. 

Native Advertising

Native Advertising bedeutet so viel wie “Werbung im bekannten Umfeld”. Es geht um inhaltsbasierte Werbeanzeigen auf einer Plattform, auf der sie neben unbezahlten Inhalten angezeigt werden (z.B. gesponserte Posts auf BuzzFeed oder Werbung auf Instagram).

Online-PR

Online-PR gleicht der Öffentlichkeitsarbeit des traditionellen PRs. Es ist die digitale Berichterstattung eines Unternehmens über dessen allgemeine Aktivitäten. Dies kann auf Blogs, in Online-Versionen von Printmedien oder in sozialen Medien stattfinden.

Partner-Marketing

Beim Partner-Marketing erhalten Sie eine Provision, wenn Sie auf Ihrer Website Werbung für die Produkte oder Dienstleistungen eines Anderen machen. Diese Provision richtet sich  nach Kriterien wie Werbezeitraum, gewonnene Kontakte oder Klickraten. 

Pay-per-Click (PPC)

Dieser Begriff beschreibt eine Abrechnungsmethode in der bezahlten Online-Werbung. Von Google AdWords haben Sie sicher schon gehört – für jeden Klick auf Ihre Anzeige zahlen Sie hierbei einen festgelegten Betrag. Dies ist eine zusätzliche Möglichkeit, Besucher auf Ihre Website zu führen. Außerdem ist dies auch eine der wenigen Online-Werbemöglichkeiten, die auch kurzfristig funktioniert und damit gut für Kampagnen geeignet ist.

Social Media Marketing

Hier nutzen Sie die Kanäle der sozialen Medien, um Ihren Content zu verbreiten, Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Marke bekannt zu machen und somit Nutzer für sich zu begeistern und Leads für Ihr Unternehmen zu generieren.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO kommt aus dem Englischen und bedeutet “search engine optimization”. Hierunter fallen alle Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten auf den vorderen Plätze im organischen Suchmaschinenranking landen. Beispielsweise kann mithilfe von optimalen Keywords der Traffic auf Ihrer Website massiv gesteigert werden. 

Was der Begriff Digitales Marketing nicht kann

Digitales Marketing unterscheidet nicht zwischen Push- und Pull-Marketing-Taktiken. Push-Taktiken nennt man auch Outbound-Methoden, und Pull-Taktiken nennt man Inbound-Methoden. Das digitale Marketing stellt somit einen Oberbegriff dar, dem sich sowohl das Inbound als auch das Outbound Marketing unterordnen lassen.

Outbound Methoden beinhalten Maßnahmen, die dem Nutzer „ungefragt“ präsentiert werden, wie beispielsweise eine Banner-Anzeige auf einer Website. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, dass eine Marketing-Botschaft online von so vielen Personen wie möglich wahrgenommen wird. 

Inbound Methoden wollen ein differenzierteres Publikum erreichen. Inbound versucht Nutzer anzusprechen, die bereit sind, diese Nachricht bzw. diesen Inhalt auch zu erhalten. Inbound Methoden bauen im ersten Schritt auf das Auffinden der Unternehmens-Website durch den Nutzer auf. Im Anschluss steht das Ziel, den Nutzer zum Lead, zum Kunden und schließlich zum Promoter zu konvertieren. 

Was Digitales Marketing kann

Digitales Marketing ermöglicht es Marketern, präzise Ergebnisse Ihrer Kampagnen in Echtzeit zu sehen, was bei den meisten Offline-Marketing-Aktivitäten nicht möglich ist. 

Beim digitalen Marketing können Sie Ihren Website-Traffic sehr genau messen. Sie können 

  • in Echtzeit die genaue Anzahl an Personen ermitteln, die die Startseite Ihrer Website angesehen haben 
  • sehen, wie viele Seiten diese Personen besucht haben, 
  • welches Gerät die Nutzer dafür benutzt haben und
  • woher sie stammen

So sehen Sie einerseits, auf welche Marketing-Kanäle Sie sich konzentrieren sollten. Außerdem können Sie erkennen, wie viel Traffic aus organischen Suchen stammt.

Wenn beispielsweise nur 10 % Ihres Traffic von organischen Suchergebnissen generiert wird, ist klar, dass mehr Zeit in Ihre Suchmaschinenoptimierung investiert werden muss, um diesen Prozentsatz zu verbessern. Auch können Sie Verhaltensmuster Ihrer Zielkunden erkennen und so besser informierte Entscheidungen darüber treffen, wie Sie sie auf Ihre Website lenken können.

Außerdem können Sie über ausgefüllte Formulare die Kontaktdaten von denjenigen sammeln, die an Ihren Inhalten bzw. Content-Angeboten Interesse gezeigt haben. So messen Sie nicht nur die Anzahl der Nutzer, die mit Ihren Inhalten interagieren, sondern generieren Leads. 

Die Lead Generierung fügt sich hiermit in die Inbound Methode ein: Inbound nutzt die bereitgestellten und relevanten Inhalte, um potentielle Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Dadurch, dass das Interesse seitens der potentiellen Kunden organisch ist, sind die Kunden diejenigen, die aktiv werden und die Kontaktaufnahme ins Rollen bringen. Wie Sie allerdings den Kunden eine Kontaktaufnahme ermöglichen, ist Teil der Lead Generierung.

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen die Bestandteile der Lead Generierung kurz vorstellen.

Elemente der Lead Generierung

Um Leads zu generieren, bieten Sie Besuchern Ihrer Website Informationen an, die so wertvoll sind, dass die Besucher bereit sind, Informationen von sich in Form von Daten zu überlassen. 

Beispielsweise können Sie ein Whitepaper zum Download anbieten, bei dem man auf einer Landing Page Name, Mailadresse und Firmennamen hinterlässt. Für dieses Vorgehen benötigen Sie folgende Komponenten:

Call-To-Action: Ein CTA befindet sich meist am Anfang und/oder Ende eines Blog-Artikels oder eines anderen Inhalts einer Website. Ein CTA ist eine Schaltfläche in Form eines Bildes oder einer Nachricht, die Website-Besucher dazu bringen soll, geklickt zu werden. Der Klick führt zur Landing Page.

Landing Page: Eine Landing Page ist eine Webseite, auf der der Besucher zum Zweck des Datenaustauschs landet. Die Landing Page enthält immer ein Formular. 

Formulare: Ein Formular besteht aus Feldern, die Informationen sammeln in Austausch für ein Angebot. Meist wird nach Name, Mailadresse und Firmenname gefragt.

Angebot: Ein Angebot ist der Inhalt, der zum Austausch von Daten überlassen wird. In unserem Beispiel wäre dies das Whitepaper.

Sicherlich setzen Sie bereits Maßnahmen im Bereich des digitalen Marketings ein und sind damit auf einem guten Weg, die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens zu sichern. Wir möchten Ihnen dabei ans Herz legen, dass Sie alle digitalen Maßnahmen aufeinander abstimmen, um die Digitalisierung von Marketing und Vertrieb erfolgreich zu meistern. Auch können Sie überlegen, ob und inwieweit Inbound Methoden Ihrem Unternehmen helfen würden, Interessenten auf Ihre Website aufmerksam zu machen und schließlich zu zufriedenen Kunden zu machen.

Fazit

Die reale Welt digitalisiert sich, sie wird komplexer und umfassend vernetzt. Nutzen Sie diese Tatsache und betreiben Sie digitales, besser, Inbound Marketing. Erstellen Sie optimierte Inhalte, die Website-Traffic und Leads generieren. Denn Online-Inhalte, die ideal auf Ihre Wunsch-Kunden und Suchmaschinen abgestimmt sind, machen heutzutage ein Auffinden im weiten Web überhaupt erst möglich. 

 

Digitales Marketing: Wo soll ich anfangen? Für den Fall, dass Sie gerade überlegen ob und wie Sie digitales Marketing nutzen können, hoffen wir, dass wir Ihnen mit diesem Artikel einen kleinen Einblick sowie die ein oder andere Methode erklären konnten, mit der Sie schon bald verstärkt digitales Marketing betreiben können. Und da dieser Artikel das Thema nur anreißen konnte, bieten wir Ihnen an, Ihnen weitere Fragen zu beantworten. Melden Sie sich gerne bei uns.

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Themen: Digitales Marketing