Inbound Marketing Blog

Wie Sie das SEO-Ranking Ihrer Website verbessern können

SEO-Ranking verbessern

Bei der Erstellung einer Website steckt man zu Beginn meist viel Arbeit in die Planung der Struktur. Jedoch werden im Laufe der Zeit immer wieder neue Themengebiete erschlossen und es kommen neue Inhalte hinzu (Stichwort: Growth Driven Design). Schnell kommt es zu einem unübersichtlichen Sammelsurium an Content – nicht gerade vorteilhaft für Ihr SEO-Ranking. Kennen Sie das? Dann ist es jetzt an der Zeit, Ordnung in Ihre Webseite zu bringen.

1.) Content-Inventur

In einem ersten Schritt sollten Sie sich einen Überblick über die vorhandenen Inhalte auf Ihrer Website verschaffen. Erstellen Sie sich am besten eine Keyword Map. Dies kann eine einfache Tabelle sein, in der Sie die einzelnen Seiten und deren URL aufführen. Werfen Sie dazu am besten einen Blick in unseren Blogartikel zu den Themenclustern!

Wenn Sie Ihre Inhalte in der Vergangenheit gut SEO-optimiert haben, dann können Sie das Thema einer Seite vermutlich am Seitentitel, der URL und der Hauptüberschrift erkennen. Ansonsten können Sie das Thema durch Lesen bestimmen.

Die gute Nachricht: Um all diese Daten nicht von Hand zusammentragen zu müssen, können Sie kostelose SEO-Tools, wie z.B. Google Search Console, nutzen. Hier sehen Sie sogar, für welche Keywords eine Seite aktuell schon rankt.

Antworten auf die 16 wichtigsten SEO-Fragen erhalten Sie unserem kostenlosen Whitepaper.

2.) Struktur-Analyse

Sie haben dann ein gutes SEO-Ranking, wenn Ihre Inhalte gut erreichbar sind und den Bedürfnissen Ihrer Nutzer entsprechen. Relevanz (On-Page-Optimierung) und Popularität (Off-Site-Optimierung) kommen hier zusammen. 

Nach der Content-Inventur sollten Sie sich also die Frage stellen, welche der vorhandenen Themen für Ihre Persona besonders bedeutsam sind oder für welche Themen Sie gerne ranken möchten. Die wichtigsten Inhalte sollten direkt erreichbar sein und möglichst häufig auf Ihrer Website auftauchen. Bildet Ihre Websitestruktur das ab?

Ihre wichtigsten Seiten sollten:

  • eine geringe Klicktiefe haben. Sprich: sie sollten mit möglichst wenig Klicks von der Startseite aus erreichbar sein.
  • häufig erreichbar sein. Damit ist gemeint, dass Sie eine logische, interne Link-Struktur aufbauen. Auch hier verweise ich auf unseren Artikel zum Thema Content Strategie
  • mit inhaltsbeschreibenden Ankertexten oder Alt-Texten verlinkt sein. Ein Ankertext wie "Pillar-Page" beschreibt den Inhalt dieser verlinkten URL besser als z.B. "hier".

Falls Sie diese Anforderungen noch nicht erfüllen, dann helfen Ihnen die nachfolgenden Tipps, die Informationsarchitektur Ihrer Webseite zu verbessern. Denn: sind Ihre Inhalte relevant für die Nutzer und gut erreichbar, dann wirkt sich das sehr positiv auf Ihr SEO-Ranking aus.

Methoden zur Verbesserung der Website-Struktur

Nutzen Sie die Hauptnavigation oder den Footer zur Verlinkung wichtiger Seiten

Solche Elemente, die auf allen Seiten identisch sind, lassen sich optimal nutzen, um mehr interne Links für eine Seite zu generieren und ihre Webseite zu strukturieren. Meistens ist das die Hauptnavigation oder der Footer.

Machen Sie Ihre wichtigsten Seiten direkt von der Startseite aus erreichbar

Auf der Startseite landen regelmäßig viele Besucher und sie sollte daher als SEO-Hebel genutzt werden, indem Sie Ihre wichtigsten Seiten dort verlinken. Hier gilt jedoch der Grundsatz "weniger ist mehr". Denn je mehr unterschiedliche Seiten verlinkt werden, desto weniger Autorität wird über den Link weitergegeben.

Inhalte besser verteilen dank zusätzlicher Kategorien

Relevante Unterkategorien helfen nicht nur den Besuchern, sich auf Ihrer Webseite besser zurecht zu finden, sondern sind auch für das SEO-Ranking förderlich. Haben Sie mehrere Inhalte zu einem Thema, dann könnte das eine sinnvolle Unterkategorie sein. Oder wünschen Sie sich eine bestimmte Kategorie auf Ihrer Website, haben aber noch nicht genügend Inhalte dazu? Dann ist es höchste Zeit für neuen Content!

Überdenken Sie die Sortierung auf Übersichtsseiten

Besonders bei Blogs ist es üblich, dass die Inhalte nach Datum sortiert werden. So werden die älteren Artikel durch neue Inhalte immer weiter nach hinten geschoben und werden dadurch intern schlechter erreichbar. Google geht dann davon aus, dass schlecht erreichbare Inhalte weniger relevant für die Nutzer sind. Folglich sinken diese im Suchmaschinenranking ab.

Aber warum sollte ein ältere Blogartikel weniger wichtig sein? Denken Sie über eine Seite nach, die z.B. auf Ihre beliebtesten Beiträge oder am häufigsten gelesenen Artikel verlinkt.

Fazit: Sie können Ihr SEO-Ranking selbst in die Hand nehmen

Wenn Sie weiter oben in den Suchmaschinenergebnissen landen möchten, dann sollten Sie sich nicht nur auf die On-Page-SEO konzentrieren, sondern auch für eine gut Website-Struktur. Achten Sie darauf, dass die relevanten Seiten leicht zu finden sind – am besten, indem Sie sie auf der Startseite, in der Hauptnavigation, im Footer oder in eigenen Kategorien zusammenfassen.

Wenn Sie noch genauer werden möchten, dann können Sie nach einer Content-Inventur die Inhalte Ihrer Seiten genauer unter die Lupe nehmen. Welche Informationen müssen aktualisiert werden? Welche Seiten sind ähnlich und lassen sich zusammenfassen? Wo bieten meine Wettbewerber mehr Informationen? Gibt es Inhalte, die ich von der Website löschen kann?

Trauen Sie sich ruhig, Veränderungen vorzunehmen. Denn Ihre Inhalte müssen hochwertig und relevant sein, damit Sie Ihr SEO-Ranking verbessern können!

Whitepaper SEO Download

 

 

Foto:

© ESB Professional/Shutterstock.com

Themen: SEO