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Traffic Gewinner des Jahres werden? Mit Website Optimierung geht das!

Traffic Gewinner des Jahres werden? Mit Website Optimierung geht das!

Die Performance Ihrer Website ist nicht nur eine Charakteristik erfolgreichen Marketings. Denn ein Webauftritt, der nicht angenommen wird, hat auch direkten Einfluss auf den Umsatz Ihres Unternehmens. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Wir beschreiben die vier Kernbereiche einer Website Optimierung und wie sich Ihr Webauftritt für Ihr Unternehmen auszahlen kann.

Folgende Fragen und Themen bearbeiten wir in diesem Artikel:


Website Optimierung - muss das sein?

Wer Ihren Webauftritt besucht, hat nicht nur Fragen an Ihr Unternehmen und das, wofür es steht. Diese Person bringt auch Erwartungen mit.
Es gibt eindeutige Statistiken, die aufzeigen, dass sowohl Ladezeit, als auch Aspekte wie Sicherheit und Verfügbarkeit für alle Endgeräte, den Erfolg Ihres Webauftritts mit entscheiden:

  • 40% aller Website-Besucher verlassen Webseiten, die länger als 3 Sekunden laden.
  • 85% aller Website-Besucher öffnen ausschließlich sichere Webseiten.
  • 50% aller Website-Besucher nutzen mobile Endgeräte für ihren Aufruf. 

Die simple Schlussfolgerung daraus lautet, dass der klassische Webauftritt nicht funktioniert, wenn dabei die Erwartungen von Besuchern nicht erfüllt werden. 

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Was bedeutet Website Performance genau?

Website Performance ist die Geschwindigkeit, mit der Webseiten geladen und im Webbrowser des Besuchers angezeigt werden. Der wichtigste Aspekt ist also, wie schnell Webseiten sind. Die Geduld auf den Ladevorgang zu warten, widerspricht der Schnelllebigkeit unseres Alltags.

Die Performance beeinflusst darüber hinaus auch Ihr Ranking auf Suchmaschinen und Ihre Sichtbarkeit bei Social Media:

  • Bei Google entscheiden Ladezeit und mobile Verfügbarkeit mit, über die oberen Ranking-Plätze. 
  • Facebook misst schon immer die Ladezeit eines Auftritts, als Grundlage für das Erscheinen im News-Feed.
  • Es ist erwiesen, dass nur 2 von 10 Besuchern bei langsamen Webseiten einen zweiten Aufruf dieser Seite starten. D.h. 80% des Potenzials gehen verloren.
  • Die Performance gibt daher Ausblick auch auf die Bounce Rate und Conversion Rate einer Seite. Langsamkeit widerspricht den User-Ansprüchen.

In Bezug auf die Performance lässt sich für Ihre Website Optimierung eine wichtige Lektion ableiten: Neben den rein technischen Aspekten haben auch Barrierefreiheit, Benutzerfreundlichkeit und Website-Struktur einen Einfluss auf den Erfolg Ihres Webauftritts. 

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So verbessern Sie Ihre Website Performance

Ziel ist es, dass alle Elemente, die eine Website ausmachen, schnellstmöglich laden, wenn Sie die Leistung Ihres Auftritts steigern wollen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alle grundlegenden Daten und Quellcodes Ihres Auftrittes minimiert sein müssen. 

Diese 5 Faktoren führen zu besserer Ladegeschwindigkeit und verringerter Seitengröße:

  1. Komprimieren Sie zentrale Daten.
    Ein Aufruf Ihrer Webseite fordert die Übertragung aller beteiligten Dateien an, die auf dem Server für Ihre Seite hinterlegt wurden. Je kleiner diese Dateien sind, desto schneller werden sie geladen.
  2. Führen Sie eine Minifizierung Ihrer Quelldaten durch.
    Programmierer achten darauf, dass ihre Codes von Menschen nachvollziehbar sind. Das erzeugt zusätzliche Leerräume, Kommentare und lange Variablennamen innerhalb des Codes, die durch Minifizierung entfernt werden. Der Code wird schlanker, seine Ladezeit dadurch kürzer.
  3. Optimieren Sie vorhandene Website-Elemente.
    Benutzerdefinierte Schriftarten können Webseiten erheblich vergrößern. Nutzen Sie
    Google Fonts, die für alle Browser optimiert und leicht übertragbar sind. Das Gleiche gilt für Videos. Hosten Sie daher Videodateien nicht selbst, sondern nutzen Sie besser Anbieter wie YouTube oder Vimeo. Zu guter Letzt beeinträchtigen Bilder Ihre Performance. Zumindest sollten diese daher komprimiert sein. Für die beste Anzeige auf allen Bildschirmen empfiehlt sich zudem das SVG-Format für Bilder und Fotos.
  4. Minimieren Sie HTTP-Anfragen.
    Jedes angezeigte Element Ihrer Website entspricht - beim ersten Rendering der Seite - einer Anfrage an den Server, um geladen zu werden. Je seltener das passiert, desto schneller ist Ihre Webseite. Eine hohe Website-Performance bedeutet maximal 30 Anfragen pro Aufruf. Um das zu erreichen, kombinieren Sie Textressourcen ebenso wie Bildressourcen des Auftritts. Vermeiden Sie zu viele Weiterleitungen und optimieren Sie das Java-Script Ihrer Seite.
  5. Maximieren Sie das Seiten-Caching.
    Der Cache ist ein Zwischenspeicher, in dem Website-Ressourcen gelagert werden können. Das passiert auf Serverseite oder Clientseite beim Seitenaufruf. So muss die Seite nur einmal vollständig heruntergeladen werden. Da die meisten Elemente einer Webseite im Cache gespeichert werden können, wird ihre Seite umso schneller, je mehr sie Caching nutzt und unterstützt. 

Die genannten Faktoren sind allesamt technische Aspekte, deren Umsetzung Fachwissen erfordert. Besprechen Sie sie mit ihren IT-Spezialisten bzw. Webdesignern.
Zudem kann ein geeignetes Content Management System auch viele der geforderten Funktionen automatisiert erfüllen. 

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Optimieren Sie Ihre Website für Suchmaschinen

Vor beinahe jedem Besuch einer Website steht eine Fragestellung: Woher wissen Suchmaschinen wie Google, welcher Artikel an erster Stelle angezeigt werden sollte, damit Ihre Frage beantwortet wird? 

Möglich wird das durch Maßnahmen sogenannter On-Page-SEO.
Eine Website, deren Inhalt für die Internetsuche optimiert wurde, ist auch für Webcrawler besser nutzbar. So werden Ihre Seiten leichter indexiert. Eine solche Website generiert daher mehr organischen Traffic. 

Die zwei wichtigen Schritte zu On-Page-SEO sind

Maßnahme 1: Übermitteln Sie eine XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die auf Ihrem Webserver gespeichert ist und eine Liste (in Codeform) mit allen relevanten URLs Ihrer Website enthält. 

Anhand Ihrer Sitemap können die Webcrawler von Suchmaschinen besser erkennen, wie eine Website strukturiert ist. Das macht Google & Co. die Evaluierung und das Ranking einer Website leicht.

Wenn Sie Ihren Webauftritt erstellen oder größere Veränderungen durchführen, sollten Sie stets eine Sitemap an Google übermitteln. Sie erfasst Aufbau und Bedeutung Ihrer Website. Umso wichtiger dabei auch, dass Ihre Webseiten richtig strukturiert sind. 

XML-Sitemaps werden speziell für Suchmaschinen erstellt. Daher enthalten Sie wichtige Zusatzinformationen. Neben der vollständigen URL offenbaren sie das Datum der letzten Änderung, die Häufigkeit geplanter Änderungen (wie z.B. Aktualisierungen Ihres Blogs) und die relative Wichtigkeit einer Seite innerhalb Ihres gesamten Webauftritts.

Maßnahme 2: Verwenden Sie Meta-Beschreibungen

Die Meta-Beschreibung ist eine knappe Zusammenfassung für jede Ihrer Webseiten. Sie wird bei jedem Suchergebnis mit angezeigt und liefert Details, die eine suchende Person erst wirklich für Ihre Seite interessieren.

Suchergebnisse enthalten 10 Links, die nicht gleich häufig angeklickt werden. Je weiter oben auf der Seite das Ergebnis steht, desto wahrscheinlicher ist, dass Nutzer darauf klicken. Platz 1 in den Suchergebnissen wird z.B. 10-mal wahrscheinlicher angeklickt als Platz 10. Die richtige Meta-Beschreibung kann hier die Klickrate erhöhen. Und langfristig das Ranking verbessern, wenn die Suchmaschine Ihren Content nach Relevanz beurteilt. 

Ihre Meta-Beschreibung wird aber nicht nur bei Suchmaschinen angezeigt. Auch soziale Netzwerke wie Facebook nutzen sie, um die wichtigsten Informationen Ihrer Seiten anzuzeigen, wenn Sie sie mit Ihren Followern teilen. Die Informationen Ihrer Meta-Beschreibung sorgen also in jedem Fall für mehr Traffic. 

Gute Meta-Beschreibungen…

  • sind ansprechend (für Ihre Persona) und entsprechend aussagekräftig.
  • binden 1-2 Keywords ein, ohne die Formulierung zu forcieren.
  • verwenden höchstens 155 Zeichen.
  • enthalten keine Sonderzeichen, die für Suchmaschinen nicht lesbar sind.

Übrigens: Auch Ihre Links gewinnen durch eine gute Beschreibung. 

Das bedeutet, Links wie das verbreitete     Hier klicken!    geben keine Bedeutung weiter. 

Wenn Sie stattdessen einen Kernbegriff zum Link machen, kann auch hier die Relevanz des Links zum Thema festgestellt werden. 

Als Beispiel:        Hier klicken für mehr Infos zu   THEMA
Das Thema benennen Sie genau und verknüpfen diese Formulierung dann als Link. 

Wichtiger Zusatz-Tipp: Testen Sie Ihre Meta-Beschreibungen, bevor Sie sie veröffentlichen. Beispielsweise mit einem Snippet-Tool. 

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So wird Ihre Website fit für mobile Endgeräte

Mehr als die Hälfte aller Seitenaufrufe im Web erfolgt heute durch mobile Geräte.
Diese Tendenz ist steigend!

Ein für Mobilgeräte optimiertes Design bezeichnet man als responsive Design.
Es passt Inhalte auf jede gegebene Bildschirmgröße an, einschließlich dem von Smart Phones. Der Vorteil ist eine optimierte Darstellung für das jeweils verwendete Gerät.

Fast alle gängigen Content Management Systeme bieten mittlerweile ein responsive Design. Wenn Sie mit einem Anbieter arbeiten, stellen Sie klar, dass Sie auf responsivem Design bestehen.

Den sichtbaren Bereich eines Bildschirms bezeichnet man als Viewport. Responsive Design erkennt diesen Bereich und ordnet dementsprechend die Darstellung Ihrer Inhalte neu.
Die Parameter für die Anpassungen an verschiedene Endgeräte setzen Sie selbst oder Ihr CMS erledigt das für Sie.

Entscheidend für ein erfolgreiches, responsives Design ist:

  1. dass alle Ihre Websites einen Meta-Viewport-Tag aufweisen. 
  2. dass Sie gut lesbare und skalierbare Schriften verwenden.
  3. dass auch Ihre Antipp-Ziele (oder CTAs) in der richtigen Größe erscheinen. 

Noch einmal: Ein gutes Content Management System bietet Ihnen diese Anpassungen automatisiert.

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Machen Sie Ihren Webauftritt sicherer

Die meisten Browser geben eine Warnmeldung ab, wenn eine aufgerufene Website nicht sicher ist. Das bedeutet, es wurde kein SSL-Zertifikat erkannt, das die Seite als sicher kennzeichnet. Oder es wurden Sicherheitslücken entdeckt, die einen Datenaustausch korrumpieren könnten.

Neun von Zehn Usern im Web öffnen bei Browser-Warnung eine Website nicht!
Websicherheit ist also entscheidend für den Traffic, aber auch für Ihr Image bei Kunden und Besuchern. Sie sollte bei der Website Optimierung einen wichtigen Platz einnehmen!

Seit Jahren bereits ist SSL (Secure Sockets Layer) die Standard-Sicherheitstechnologie für die Erstellung einer verschlüsselten Verbindung zwischen einem Webserver und einem Browser. Wer sie nutzt, verrät das bereits durch das Kürzel https in der URL der Website, denn das kleine s am Schluss steht für secure.
Für Websites gilt als neuer Standard heute TLS (Transport Layer Security). Das ist eine neuere Technologie, die auch Websites authentifiziert, Datenschutz bietet und die Datenintegrität zwischen Computeranwendungen sicherstellt.

Sowohl SSL als auch TLS sorgen für sicheren Datenverkehr. Ohne diese Technologien könnten Hacker gesendete Daten abfangen und missbrauchen. 

Zur Behebung von Sicherheitsproblemen mit Ihrem Webauftritt sollten Sie:

  • für eventuelle http-Seiten ein Zertifikat einführen und diese zu https migrieren.
  • bekannte Probleme mit Java-Script beheben. Z.B. indem Sie
  • JavaScript-Bibliotheken aktuell halten, im Zweifel austauschen.

Die Cybersicherheit der Nutzer hat für Suchmaschinen höchste Priorität.
Stellen daher auch Sie die Sicherheit Ihrer Besucher an erste Stelle, indem Sie ein gültiges Sicherheits-Zertifikat und keine JavaScript-Bibliotheken mit bekannten Sicherheitslücken verwenden.

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Ausblick: Website Optimierung durch Personalisierung

Wer seine Website personalisiert, bietet Besucherinnen und Besuchern ein ganz besonderes Nutzererlebnis. Noch bedeutsamer ist, dass User im Web so eine individualisierte Ansprache zunehmend erwarten. 

Um es genau zu sagen: Ihre Botschaften brauchen einen Bezug zu Ihren Adressaten, sonst werden Sie nicht wahrgenommen. Personalisierung wird daher zum Muss.

Ein gängiges Beispiel für Personalisierungen sind alle modernen Websites, die standortabhängige Services anbieten. So etwa Wetterprognosen, Catering-Services oder Anbieter von Car-Sharing. 

Der Inhalt solcher Seiten ändert sich je nachdem, wo die Besucher sich gerade befinden. Es wird hier demnach auf den Standort der jeweiligen Besucher zugegriffen, um aktuellste Informationen anzuzeigen. Dieses Vorgehen macht Angebote auf der Website sofort relevant. Und noch ein überzeugendes Argument:
Personalisierte CTAs performen 202% besser als ihre anonymen Kollegen.
(Quelle: HubSpot)

Website Personalisierung braucht Hintergrunddaten. 

Im besten Falle haben Sie diese Daten bereits. Hinterlegt in Ihrem CRM-System. Diese müssen dann nur mit Ihrem Content Management verbunden werden. Will sagen: Die Personalisierung kann immer nur so gut sein, wie die Daten, die Sie dafür einsetzen können.

Neben Lead-Daten ist natürlich auch das Verhalten Ihrer Website-Besucher relevant. Um das zu kennen, muss dieses Verhalten per Tracking erfasst werden. Es wird gemessen, welche Seiten wie lange besucht wurden und welche Seiten mehrfach angesteuert werden. 

Alle diese Daten vervollständigen das Profil Ihrer Leads und Kunden. Wie gezeigt, kann dadurch der Erfolg Ihrer Website-Angebote immens gesteigert werden.   

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Fazit

Die Optimierung Ihrer Website ist sicher kein leichtes Unterfangen.
Aber der Einsatz macht sich mehr als bezahlt.

Eine Website Optimierung fördert das Wachstum Ihres Unternehmens.

Eine Website mit mehr Sichtbarkeit und Traffic, besserer Lead-Ansprache, Unabhängigkeit von Endgeräten und personalisierten Inhalten ist zukunftsweisend.
Denn diese Website wird mehr Besucher anziehen und zu Leads konvertieren.
Und vielleicht tun sich in diesem Zusammenhang noch weitaus mehr neue Wachstumschancen auf. 

Die Möglichkeiten einer neuen, optimierten Website sind nahezu unbegrenzt.

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Hier geben wir Ihrem Auftritt ein Feedback.

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Natürlich muss bei einer Website Optimierung auch das Web-Design beachtet werden.
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Foto:   © ESB Professional/Shutterstock.com

Themen: Webdesign Inbound Marketing Website