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Wie Sie Akquise E-Mails zur erfolgreichen Kundengewinnung schreiben

Sales E-Mails schreiben

Wie oft haben Sie schon eine Akquise E-Mail geöffnet und sie bereits nach dem Lesen der ersten Zeile in den Papierkorb verschoben? Oder haben Sie sie vielleicht gar nicht erst angeklickt? Das passiert täglich mit unzähligen E-Mails, die Sales Mitarbeiter aller Firmen an potentielle Kunden versenden. Dabei haben diese E-Mails alle nur ein Ziel: eine Antwort des Empfängers. Zum Glück gibt es einige Tipps, mit denen Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Ihr Prospect auf ihre Mail reagiert. Wir haben Sie für Sie zusammengefasst.

Egal ob es um das Prospecting, eine Terminvereinbarung, die Leadgenerierung oder das Networking geht, ob Sie Follow-Up E-Mails verschicken oder auf Referrals abzielen - die Grundsätze einer guten Vertriebs-E-Mail verändern sich nicht. Zukünftig sollten Sie also beim Verfassen jeder Sales E-Mail die folgenden fünf Tipps befolgen.

Betreiben Sie effektive Recherche

Würden Sie einen Marathon laufen, ohne dafür trainiert zu haben? Mit Sicherheit nicht. Sie würden zwar Zeit sparen, aber auch Ihre Ergebnisse wären dementsprechend.

Das gleiche Konzept gilt für Sales E-Mails: Vorbereitung ist die halbe Miete. Ohne Recherche ist die Chance, dass Ihre E-Mails für die Situation des Empfängers relevant ist, verschwindend gering. Genauso wie die Chance auf eine Antwort.

Schon 5-10 Minuten Recherche zu Ihrem Prospect können ausreichen, um wertvolle Informationen herauszufinden. Geben Sie beispielsweise seinen Namen und den seiner Firma bei Google ein und checken Sie seine Social Media Profile. Mit etwas Glück finden Sie bei Ihrer Recherche einen Grund für die Kontaktaufnahme: ein Event, das zu Ihrem Prospect passen könnte, den Besuch Ihrer Homepage oder gemeinsame Kontakte. Mit Hilfe dieses Kontexts können Sie schließlich eine persönliche E-Mail entwerfen.

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Überzeugen Sie mit der Betreffzeile

Die Betreffzeile entscheidet, ob Ihr Empfänger die E-Mail öffnet, und sollte daher gut überlegt sein. Am erfolgreichsten sind dabei die Betreffzeilen, die dem Prospect den Wert der E-Mail anteasern. Sobald dieser einen Gewinn für sich vermutet, wird er die E-Mail öffnen.

So könnten Ihre Betreffzeilen aussehen:

  • [Name des Prospects] + Frage zu einem [relevanten Thema]
  • [Gemeinsamer Kontakt] schlug vor, mich zu melden
  • Strategien, um [persönliches Ziel] zu erreichen
  • Frage zu einem [persönlichen Ziel]
  • Ich habe gerade Ihren Post zu [Thema] gesehen, und …
  • Haben Sie schon überlegt, [Strategie/Idee]...

Die Klammern stellen dabei jeweils den individuell zu ergänzenden Part der Betreffzeile dar. Vermeiden Sie dagegen “verkäuferische” Sprache, die dem Leser suggeriert, in einem unpersönlichen E-Mail-Verteiler gelandet zu sein.

Finden Sie einen guten Einstieg

Konnten Sie Ihren Prospect überzeugen, Ihre E-Mail zu öffnen, müssen Sie ihn nun in den ersten Zeilen zum Lesen motivieren. Vermeiden Sie es, gleich zu Beginn über sich selbst, Ihre Firma und Ihr Angebot zu sprechen. Gehen Sie stattdessen auf Ihren Prospect ein.

Versuchen Sie es mal mit den folgenden Anfangszeilen…

  • “Herzlichen Glückwunsch zu [neueste Ankündigung Ihrer Firma] - aufregend, weil [Grund, aus dem sie für Prospect relevant ist]”
  • “Ich habe Ihren [Blog Post, Tweet, LinkedIn Kommentar] über [XY] gelesen und…”
  • “[Gemeinsamer Kontakt] erwähnte, dass…]

Legen Sie sich gute E-Mail Templates zu

Mit E-Mail Templates sparen Sie Zeit und machen sich das Leben leichter, indem Sie für jede Situation die passende E-Mail bereits parat haben. Wichtig ist dabei auch die Länge, ideal sind 5 oder sogar weniger Sätze. Das liegt vor allem daran, dass eine Vielzahl der Prospects E-Mails auf dem Smartphone checkt und eine längere E-Mail dort visuell überfordert.

Wir haben Ihnen 36 bewährte E-Mail Vorlagen für den Vertrieb zusammengestellt, die Sie für jede Situation perfekt ausstatten und alle aufgeführten Tipps berücksichtigen.

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Schließen Sie mit einem guten Ende

Die Signatur am Ende einer E-Mail scheint vielleicht zunächst unwichtig, kann aber entscheidend für den Erfolg einer E-Mail sein. Sie stärkt die Glaubwürdigkeit der E-Mail, hält Informationen für den Leser bereit und gibt Ihnen die Chance, Ihren letzten Blogpost oder Ihre letzte Case Study zu promoten. Aber nur, wenn sie gut designt ist!

Die Signatur sollte dabei so kurz sein, dass sie ohne Scrollen komplett sichtbar ist. Darüber hinaus sollte sie in neutralen Farben gestaltet und strategisch aufgebaut sein: sie sollte die wichtigsten Kontaktinformationen enthalten, Links zu Ihren aktivsten Social Media Profilen sowie im besten Fall zu Ihrem neuesten Blog Post, Ihrem besten Produkt oder Ihrem nächsten Event. Stellen Sie sicher, dass Ihre Signatur dabei immer up-to-date ist.

Fazit

Das Versenden von E-Mails ist noch immer die erfolgreichste Aktivität im Inbound Marketing und damit im Inbound Sales. Jedoch nur, wenn man weiß wie. Gerade bei der Flut an Vertriebs-E-Mails, die jeden Tag in unseren Postfächern landen, ist es wichtig, aus der Masse herauszustechen. Mit den oben genannten Tipps machen Sie dabei bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung. Und die letzte Unsicherheit beheben Sie schließlich mit unseren E-Mail Templates.

Sie haben noch weitere Fragen zum Thema Sales E-Mails? Dann sprechen Sie uns an. Mein Kollege Uwe Heene ist unser Vertriebsspezialist und steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Hier klicken für ein Gespräch mit Uwe!

 

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Themen: E-Mail-Marketing E-Mail Inbound Sales