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Neues bei Klout - Teil 2

Nochmals als Zusammenfassung von Teil 1: Was ist überhaupt dieser Klout-Score, der vor allem im Netz aber auch im “realen” Leben immer mehr zum Thema wird?
Der Klout-Score ist eine Art Rang oder Level, der anhand unterschiedlicher Formen der sozialen Interaktion (z.B. auf Facebook, Twitter, Google+, YouTube etc.) den Einfluss eines Nutzers errechnet. Den Score gibt es in Form von 1 bis 100, wobei soweit bekannt noch niemand den “Höchst-Score” von 100 erreicht hat. Barack Obama beispielsweise hat einen aktuellen Klout-Score von 99.

Bisher gab es nach eigenen Angaben von Klout.com nur ca. 100 Kriterien, nach dem der Score berechnet wurde. Mit dem kommenden Update sollen es um die 400 sein. Vor allem, dass Justin Bieber einen höheren Score, wie US-Präsident Barack Obama hatte, sorgte im Netz für Aufruhr.

Mit dem Update, welches im Trailer (oben) angekündigt wurde, soll auch damit endlich Schluss sein. Denn bisher gab es das Problem, dass die Follower-Anzahl der einzelnen User zu sehr gewichtet wurde. So kam es wie bereits schon erwähnt zu dieser Unstimmigkeit des Scores bei Justin Bieber und Barack Obama. Außerdem soll man jetzt auch erfahren, welche eigenen Beiträge in den Social Network-Plattformen die größte Reichweite erzielt haben. Denn genau damit wirbt Klout.
Mehr Transparenz, neue Features und ein selbstlernendes System.

Bisher gab es überhaupt keine Angaben, wie der Score zustande kam und warum. Es gab lediglich eine kleine Anzeige, die einem verraten hatte, wie viele, um das Beispiel Facebook zu nennen, Likes man bekommen hat, wie viele Reshares es gab und wie viele Kommentare geschrieben wurden. Leider gab es bisher überhaupt keine beitragsspezifischen Angaben. Mit mehr Transparenz wird dann wohl auch die neue Info gemeint sein, die anzeigen soll, wie groß die erreichte Reichweite von Tweet XY auf beispielswiese Twitter war. Wie das Ganze dann letztendlich aussehen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Außerdem soll der PageRank der Wikipedia-Seite zu einer Person mit dem kommenden Update auch in die Gewichtung fallen. Zudem kann man auch ohne eine Aktivität auf Facebook, Twitter und Google+ einen recht guten Klout-Score erzielen, wenn man im “realen” Leben prominent ist. Da wären wir auch wieder bei dem Beispiel von Barack Obama. Denn Klout möchte ab sofort stärker als bisher die Reputation im “realen Leben” wiedergeben.

Der durchschnittliche Score der Nutzer liegt übrigens aktuell bei 40. Das einzigste, was es bisher zu “sehen” gibt, ist der veränderte Algorithmus, der den ein oder anderen Score verbessert hat.

Die Design-Änderungen sowie das neue System werden vermutlich in den nächsten Wochen online gehen.

Themen: Social Media Marketing