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Neuigkeiten für 2021: Es tut sich was beim Google Ranking

Geschrieben von Sandra Krauß | 16.6.2020

Google Änderungen 2021: Der Algorithmus wird optimiert. Man möchte gegen Web-Ärgernisse vorgehen und das Engagement seiner Nutzer erhöhen. Dafür sollen zusätzliche Kriterien zur Page Experience, also der Seiten-Erfahrung der Nutzer, hinzukommen. Welche Kriterien das sind und warum sie wichtig in Bezug auf Ihr digitales Marketing sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist das Google Ranking und was beeinflusst es?

Das Ranking ist wesentlich für den Erfolg von Inhalten: Unternehmen, die ihre Inhalte in Form von Webseiten und Blogartikel ins Netz stellen, wollen erreichen, dass diese Seiten bei Google möglichst weit oben in den Suchergebnis-Seiten (SERP, Search Engine Result Page) ausgespielt werden. Denn die größte Aufmerksamkeit und den meisten Traffic bekommen nach wie vor die Inhalte, die unter den ersten zehn Suchergebnissen zu finden sind.

Google bestimmt mit Hilfe von Algorithmen die Reihenfolge dieser Suchergebnisse. Über 200 Faktoren fließen in die blitzschnelle Entscheidung mit ein. Dazu gehören neben guten, relevanten Inhalten auch die Links, die zu dieser Seite führen (Backlinks und interne Links). Aber auch die User Experience und natürlich die Suchintention der Nutzer selbst sind wichtige Rankingfaktoren.

Was die Page Experience (Seiten-Erfahrung) betrifft, verwendet der Suchmaschinen-Gigant bisher unter anderem den Punkt Responsives Design (mobile friendliness und mobile speed) sowie das Kriterium der Ladegeschwindigkeit der ins Netz gestellten Seiten. Nachfolgende Faktoren kommen 2021 hinzu.

Google geht 2021 gegen Web-Ärgernisse vor: Erweiterte Kriterien zur Page Experience 

Aspekte, die von den Suchmaschinen bisher nicht erfasst wurden, sind Verzögerungen, Pop-ups oder Inhalte, die auf der Seite “herumspringen”. Alles Ärgernisse, die die Geduld der Nutzer strapaziert. Google unternimmt den Versuch, diese Punkte zu messen. Denn sie machen einen Großteil der positiven bzw. negativen Reaktion eines Nutzers auf eine Webseite aus.

So erweitert Google die Kriterien der Page Experience und nennt diese Ergänzung Core Web Vitals. Laut Sowmya Subramanian, Director of Engineering for Search Ecosystem, verfolgt das Unternehmen dann die drei wichtigsten Web-Ärgernisse:

Loading – Largest Contentful Paint (LCP): Damit wird analysiert, wie schnell der Inhalt der Hauptseite geladen wird. 

Interactivity – First Input Delay (FID): Diese Funktion misst die Reaktionsgeschwindigkeit der Seite, wenn der Benutzer zum ersten Mal auf etwas klickt. 

Visual Stability – Cumulative Layout Shift (CLS): Damit werden Inhalte, die auf der Seite herumspringen, gemessen. So zum Beispiel Anzeigen, die dem Text, den der Benutzer lesen möchte, im Weg sind.

Den Erwartungen von Google gerecht werden

Zwar sorgen Content Ersteller und Webseiten Entwickler dafür, dass ihre Inhalte den Erwartungen ihrer Buyer Personas bzw. ihrer Wunschkunden gerecht werden. Aber gerade die Kriterien von Google sind essentiell, um gefunden zu werden. 

Vorteile von digitalem Marketing:

Digitales Marketing hilft Ihnen, die Google Kriterien zu erfüllen. Denn alle Marketingaktivitäten und Maßnahmen können Sie nicht nur dokumentieren, sondern auch abfragen und messen. 

Mit digitalen Marketing Tools analysieren Sie, wie Ihre Seiten performen. Sie können die Seiten, die für viel Traffic gesorgt haben identifizieren und kontinuierlich die Seiten, die besonders gute Conversion Rates anzeigen, checken. Auch können Sie regelmäßig überprüfen, welche Suchanfragen gestellt wurden und auf welcher Position im Ranking Ihre Seiten landen. 

Fragen Sie sich, was Sie jeweils daraus lernen und auf andere, weniger gute Seiten übertragen können. Gibt es Hindernisse auf anderen Seiten? Haben Sie den Cookie-Hinweis zu zentral platziert? Was könnte noch die Geduld Ihrer Wunschkunden zu stark strapazieren? 

Die für 2021 geplanten Änderungen im Algorithmus von Google sind von Bedeutung. Gut, dass Google Ihnen und uns Zeit gibt, die Seiten anzupassen.

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Fazit

Das Web für alle besser machen – das ist das Ziel von Google. Google verspricht sich von der Erweiterung der Page Experience, dass sich das Engagement der Benutzer insgesamt verbessert. Das klingt logisch, denn auch die Experience insgesamt müsste so im Web besser werden.

 

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