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Hubspot Update (Workflows): Zugehörige Datensätze gezielt zuordnen

Geschrieben von Carsten Lange | 30.6.2026

Bei der Verwendung von Zuordnungsaktionen in Workflows können Sie nun nicht mehr nur den registrierten Datensatz als Ziel auswählen, sondern auch die mit ihm verknüpften Datensätze. Dadurch lassen sich Automatisierungen flexibler gestalten und Beziehungen zwischen CRM-Objekten gezielt aktualisieren.

Anwendungsbeispiel

Angenommen, Sie möchten die Ansprechpartner identifizieren, die bei einem erfolgreich abgeschlossenen Geschäft als Entscheidungsträger fungiert haben, und diese für zukünftige Referenzzwecke als Fürsprecher („Champions“) im Unternehmen kennzeichnen.

Voraussetzung ist, dass folgende Verknüpfungen bereits bestehen:

  • Geschäfte sind mit Kontakten verknüpft (z. B. mit der Zuordnungsbezeichnung „Entscheidungsträger“).
  • Geschäfte sind mit Unternehmen verknüpft.
  • Kontakte sind mit Unternehmen verknüpft.

Mit dem neuen Update können Sie anschließend:

  • Geschäfte automatisch erfassen, sobald sie den Status „Abgeschlossen – gewonnen“ erreichen.
  • Statt des registrierten Geschäfts die verknüpften Kontakte mit der Zuordnungsbezeichnung „Entscheidungsträger“ als Ziel der Workflow-Aktion auswählen.
  • Die Beziehung dieser Kontakte zum jeweiligen Unternehmen automatisch auf „Champion“ erstellen oder aktualisieren.

Dadurch werden Entscheidungsträger nach einem gewonnenen Geschäft automatisch als wichtige Fürsprecher im Unternehmen gekennzeichnet. So behalten Sie relevante Einflussnehmer im Blick und können diese gezielt für zukünftige Kundenkommunikation oder Upselling-Maßnahmen nutzen.

Quelle: HubSpot

In vielen CRM-Prozessen müssen nicht der registrierte Datensatz selbst, sondern die mit ihm verknüpften Datensätze aktualisiert werden. Ohne diese Funktion waren dafür häufig mehrere Workflows oder manuelle Änderungen erforderlich.

Mit diesem Update ermöglicht HubSpot, Aktualisierungen von Zuordnungen zwischen verbundenen Datensätzen innerhalb eines einzigen Workflows zu automatisieren. So können beispielsweise Kontakte, die mit einem registrierten Geschäft verknüpft sind, direkt aktualisiert werden, anstatt das Geschäft selbst als Ziel zu verwenden.

So funktioniert es

  1. Navigieren Sie in Ihrem HubSpot-Account zu Automatisierung > Workflows.
  2. Öffnen Sie einen bestehenden Workflow oder erstellen Sie einen neuen.
  3. Fügen Sie eine Zuordnungsaktion hinzu oder bearbeiten Sie eine bestehende.
  4. Suchen Sie im Konfigurationsfenster das Feld „Objekte für die Zuordnung" aus.
  5. Erweitern Sie über „Weitere Daten“ im Bereich „Zielgruppen“ die Targeting-Optionen.
  6. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Alle zugehörigen Datensätze (bis zu den letzten 100 verknüpften Datensätzen)
    • Zuletzt aktualisiert
    • Zuletzt erstellt
    • Erstmals erstellt
    • Zuletzt zugeordnet
    • Erstmals zugeordnet
    • Zugehörige Datensätze mit einer bestimmten Bezeichnung
  7. Schließen Sie die Konfiguration der Workflow-Aktion ab und speichern Sie den Workflow.

Für wen ist dieses Update?  

Die Funktion steht in folgenden Editionen zur Verfügung:

  • Sales Hub Professional
  • Marketing Hub Professional
  • Service Hub Professional
  • Data Hub Professional
  • Smart CRM Professional
  • Smart CRM Enterprise
  • Content Hub Professional
  • Content Hub Enterprise
  • Revenue Hub Professional
  • Revenue Hub Enterprise

Fazit

Mit der erweiterten Zielauswahl für Zuordnungsaktionen in HubSpot-Workflows werden CRM-Automatisierungen deutlich flexibler und leistungsfähiger. Anstatt ausschließlich den registrierten Datensatz zu aktualisieren, können nun auch verknüpfte Objekte gezielt in Workflow-Aktionen einbezogen werden. Dadurch lassen sich komplexe Geschäftsprozesse in einem einzigen Workflow abbilden, manuelle Zwischenschritte reduzieren und Datenbeziehungen konsistent pflegen. Insbesondere für Vertriebs- und Customer-Relationship-Prozesse eröffnet das Update neue Möglichkeiten, relevante Kontakte oder Unternehmen automatisiert zu kennzeichnen und Folgeprozesse effizienter zu gestalten. Insgesamt sorgt die Funktion für schlankere Workflows, eine höhere Datenqualität und eine intelligentere Nutzung der CRM-Verknüpfungen.